Die Schießsport-Abteilung des Schützenvereins Liesborn e.V.
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Fotogalerie siehe unten

1995 fand in Liesborn die Einweihung eines Heimes statt, das von den Mitgliedern des DRK-Zuges (Deutschen Roten Kreuzes) und des Schützenvereins mit seiner Abteilung Sportschützen überwiegend in Eigenleistung erbaut wurde.

Bereits 1992 reifte beim Schützenverein Liesborn und beim DRK der Plan, ein Vereinsheim zu bauen.
Um Kosten zu sparen, faßte man schließlich den Entschluß, dieses Vorhaben durch den Bau eines kombinierten Schützen- und DRK-Heimes zu realisieren.

Am 11. Juni 1993 erfolgte der 1. Spatenstich.
Bereits am 25. September 1993 konnte Richtfest gefeiert werden.

Es war eine Freude zu sehen, mit welchem Idealismus die Männer des DRK-Zuges, der Schießgruppe und des Schützenvereins gemeinsam Hand anlegten und in ihrer Freizeit in tausenden von Stunden den Bau erstellten.

Es waren vor allem Leute mit bauhandwerklichem Geschick gefragt. Wer keine diesbezüglichen Fähigkeiten hatte, wurde für Handlanger oder andere Arbeiten eingesetzt. Aber alle trugen zum Gelingen dieser guten Sache bei.

Der 1. Übungsabend auf dem neuen Schießstand fand am 11.11.1994 statt.
Die offizielle Einweihung des DRK-Heimes und des Schützenheimes nahm am 25. Juni 1995 Pfarrer Ludger Böckenhoff vor.
Die Begrüßung der zahlreichen Gäste übernahmen der Vorsitzende des Schützenvereins, Heinz-Hermann Gödde, sowie Herbert Gövert als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins.
Der Dank bei dieser Feierstunde galt den zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitskräften, ohne deren unermüdlichen Einsatz das gemeinsame Heim nicht hätte entstehen können.

Zum Schluß der Einweihungsfeier wurde die Einweihungsurkunde als Dokument für spätere Generation hinter dem Schlußstein im Giebel des neuen Heimes eingemauert.

Das 90 Quadratmeter umfassende Schützenheim verfügt über einen Luftgewehrschießstand mit vier Bahnen, der es den Mitgliedern der Abteilung Sportschützen im Schützenverein Liesborn e.V. ermöglicht, sich optimal auf anstehende Wettkämpfe vorzubereiten und auch Wettkämpfe auf der neuen vereinseigenen Anlage auszutragen.

Der ansprechend ausgestattete Versammlungsraum lädt zum gemütlichen Verweilen in geselliger Runde ein und kann bei Bedarf mit den Räumlichkeiten des DRK-Heimes auch für größere Veranstaltungen beider Vereine genutzt werden. So fand bereits wiederholt das traditionelle Treffen der Schützensenioren im Schützenheim statt.

Alles in allem kann sich der Schützenverein Liesborn mit seiner Abteilung Sportschützen glücklich schätzen, für die vielfachen Aktivitäten ein solch schönes Heim zur Verfügung zu haben.

 

Erweiterung des Schießheims 2006/2007:

Mit dem 1. Übungsabend auf dem neuen Schießstand (11.11.1994) begann die Erfolgsgeschichte der Sportschützen und unzählige Erfolge konnten seit dem errungen werden.
Ein langsamer aber doch stetiger Mitgliederzuwachs zeugen zudem von der Schießsportbegeisterung in Liesborn, so dass das Schießheim gelegentlich aus allen Nähten platzt…

Da der Schützenverein inzwischen auch im Besitz recht vieler Materialien „rund um“ bzw. für das Schützenfest ist, wurde bereits nach wenigen Jahren eine Erweiterung des Schützenheimes in Erwägung gezogen.
Und so stellte der Vereinsvorsitzende Heinz-Hermann Gödde in der Generalversammlung des Schützenvereins Liesborn e.V. am 19.09.2004 erstmals diese Idee vor:
Es sollte also eine Erweiterung sein, um in erster Linie notwendigen Lagerraum zu schaffen und gleichzeitig den Schießstand um sechs Bahnen zu vergrößern, womit man dann überregionale Wettkampfanforderungen erfüllen würde.
Die Anwesenden signalisierten hierfür ihre Zustimmung, so dass die Verantwortlichen mit den ersten Planungen beginnen konnten.
In der Generalversammlung im darauffolgenden Jahr (25.09.2005) wurde dann ein erstes Planungs- bzw. Finanzierungskonzept vorgestellt und zur Abstimmung gebracht.
Ohne Gegenstimme drückten die Versammlungsteilnehmer ihr Wohlwollen aus, so dass nun weitere Gespräche mit Beteiligten erfolgen und Planungen konkretisiert werden konnten.
16.12.2006 – Arbeitseinsatz der Sportschützen
Noch vor offiziellem Baubeginn sorgten die Sportschützen in einem Arbeitseinsatz dafür, die Baukosten zu minimieren:
die Klinkersteine der Westmauer des Schützenheims wurden in mühsamer Handarbeit abgetragen und sorgsam beiseite gepackt. Mit Ihnen wird voraussichtlich die südliche Giebelwand des Anbaus aufgemauert.
19.12.2006 – Vertreter der Sparkasse überreichen Finanzspritze
51. Kalenderwoche – Beginn der Bauarbeiten
Die Grundmauern werden geschalt, reichlich Kubikmeter Beton sind bereits verbaut.

05.01.2007 – „Eisen legen“.
Ein Kran wurde aufgestellt und die Baustahlmatten der Sohle gelegt.
Der Beton kann kommen.
12.01.2007 – Die Mauerarbeiten
Wenn ich recht informiert bin, wurde am 08.01. die Sohle betoniert.
Die musste sogar in „Nachtschicht“ zumindest in der Garage abgerieben werden (das war am Dienstag? Korrigiert mich, wenn ich falsch liege).
Am Donnerstag gingen dann die Mauerarbeiten los.
24.02.2007 – Richten und anschließendes Richtfest
Am Samstag ging es bereits um 7.30 Uhr an der Baustelle hoch her – Richten war angesagt…
Unter fachkundiger Leitung von Paul Pickert nahm der Dachstuhl schnell Gestalt an.
(Natürlich wäre es ohne den Kran der Fa. Heinrich Freitag seeehr mühsam geworden…)
Die Verpflegung zum Frühstück und zur Mittagspause erfolgte wieder durch die Mannen des DRK unter der Leitung von Thomas Weißenfels.
24.02.2007 – Vertreter der Volksbank überreichen zum Richtfest willkommene Finanzspritze
24.02.2007 – Richtfest
Das Richtfest wurde nach alter Tradition selbstverständlich noch am gleichen Abend gefeiert…

 

Klinkerarbeiten und Beginn des Innenausbaus

Zu verdanken war es zum Einen sicherlich der günstigen Witterung. Aber ohne die vielen freiwilligen Helfer kann das Wetter noch so gut sein…
Auch der Innenausbau startet nun durch.

04.06.2007 Die Klinker- und „Verkleidungs“-Arbeiten sind abgeschlossen. Fenster und Tor sind eingebaut, der Innenausbau ist im vollen Gange.
29.09.2007 Die „gröbsten“ Arbeiten sind abgeschlossen – am Samstag, 29.09.2007, fand ab 15 Uhr die Einweihung des Erweiterungsbaus statt.
Fotos von den (filigranen) Innenarbeiten waren allerdings schwierig zu machen. Kommt lieber vorbei und schaut Euch das Werk im „Original“ an…
Wichtig zu erwähnen ist zudem, dass ohne den unermüdlichen Einsatz aller ehrenamtlichen Helfer und natürlich ohne die vielen Sponsoren, ein solches Werk nicht realisierbar gewesen wäre.
An dieser Stelle sei daher kurz „Danke“ gesagt!!!

28.09.2007 Die letzten Vorbereitungen zur Einweihung des Erweiterungsbaus werden getroffen.

29.09.2007 Die geladenen Sponsoren, Bauhelfer, Nachbarn und andere Aktive feiern die offizielle Einweihung und Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus.